Fragen und Antworten

Was Banken uns fragen.

Kurze Antworten für IT-Leitung, Informationssicherheit, Auslagerungsmanagement und Vorstand. Ihre Frage fehlt? Schreiben Sie uns.

DORA und Vertrag

Erhalten wir einen Vertrag nach Art. 30 DORA?

Ja. Für Gast- und Team-WLAN erhalten Sie einen IKT-Dienstleistungsvertrag nach Art. 30 DORA. Er enthält die Pflichtinhalte nach Art. 30 Abs. 2, darunter: wo Leistung und Datenverarbeitung stattfinden, Meldung und Unterstützung bei IKT-Vorfällen, Zusammenarbeit mit der Aufsicht und die Rückgabe Ihrer Daten in einem leicht zugänglichen Format, auch beim Ausstieg.

Wer darf prüfen?

Ihre Revision, Ihr Abschlussprüfer und Ihr Prüfungsverband oder Ihre Prüfungsstelle erhalten Informations- und Prüfrechte.

Unterstützt das WLAN eine kritische oder wichtige Funktion?

Das stufen Sie ein. Die Angaben dafür liefern wir. Für kritische oder wichtige Funktionen bieten wir eine Zusatzvereinbarung nach Art. 30 Abs. 3 DORA an, mit Leistungszielen.

Können wir mit unseren eigenen Musterklauseln arbeiten?

Sprechen Sie uns an. Mit einer Volksbank haben wir eine DORA-Vereinbarung nach deren Musterklauseln unterzeichnet.

Wer ist unser Vertragspartner?

Die AirZen Networks, Lda mit Sitz in Funchal, Portugal. Sie liefert und betreibt das WLAN unter der Marke Airfy. Für Ihr DORA-Informationsregister: LEI 391200SF8E1NY2YUES25.

Wo werden die Daten verarbeitet?

Die Plattform läuft auf Servern in Deutschland. Betrieb und Support kommen aus dem Europäischen Wirtschaftsraum und der Schweiz.

Sicherheit und Netze

Kommt ein Gast je in unser internes Netz?

Nein. Das Gast-WLAN ist vom Team-WLAN und vom internen Netz der Bank getrennt und führt nur ins Internet.

Lassen sich Team- und Gast-WLAN am Standort per VLAN trennen?

Ja, auf Wunsch. Dann trennt ein eigenes Gateway mit Firewall Team- und Gast-WLAN am Standort per VLAN.

Was passiert, wenn jemand die Bank verlässt?

Im Team-WLAN hat jedes Gerät einen eigenen WLAN-Schlüssel. Verlässt jemand die Bank, werden nur seine Schlüssel gesperrt, alle anderen bleiben im Netz.

Warum kein gemeinsames Passwort?

Mit einem gemeinsamen Passwort bliebe das Netz für ehemalige Mitarbeitende offen. Eigene Schlüssel je Gerät sind einzeln sperrbar und können ablaufen.

Gibt es ein eigenes Netz für Geräte?

Auf Wunsch ja.

Wer ist gegenüber unseren Gästen Anbieter des Gast-WLAN?

Ihr Vertragspartner kann gegenüber Ihren Gästen selbst Anbieter des Gast-WLAN sein, mit eigenen Nutzungsbedingungen. Er ist bei der Bundesnetzagentur als Anbieter von Internetzugangsdiensten gemeldet.

Welche Angaben fragt die Startseite ab?

Das bestimmen Sie. Die Startseite erscheint im Design Ihrer Bank, die Anmeldung läuft per QR-Code.

Kann das Gast-WLAN außerhalb der Öffnungszeiten aus sein?

Ja. Auf Wunsch läuft es nur zu den Öffnungszeiten, zentral eingestellt für alle Filialen.

Betrieb und Filialen

Wie läuft es vom ersten Gespräch bis zum Betrieb?

Erstes Gespräch, Angebot mit DORA-Vertrag, auf Wunsch ein Pilot in einer Filiale. Dann liefern wir die Geräte, Sie stecken sie ein oder lassen sie montieren, und wir richten sie aus der Ferne ein. Danach überwachen wir laufend, spielen Updates ein, beheben Störungen auf der Netzseite und helfen im Support. Alle Schritte stehen unter Managed Service.

Muss jemand von Airfy in die Filiale kommen?

Nein. Die Geräte stecken Sie selbst ein (Plug & Play) oder lassen sie von einer Elektrofirma montieren. Alles Weitere machen wir aus der Ferne.

Was bleibt bei uns vor Ort?

Strom, Leitung und Internetanschluss. Die Netzseite beheben wir.

Wie behalten wir viele Filialen im Griff?

Ihr Zugang zeigt alle Standorte, Netze und Geräte. Eine Änderung erreicht jeden Standort, die Konfiguration übernehmen wir nach Absprache. Neue Access Points übernehmen die Einstellungen der Filiale selbst.

Was passiert, wenn ein Gerät defekt ist?

Defekte Geräte tauschen wir während der Laufzeit aus. Das Ersatzgerät kommt per Post, den Tausch nehmen Sie nach unserer Anleitung vor.

Brauchen wir einen bestimmten Internetanbieter?

Nein. Jeder Standort braucht einen Internetanschluss, von einem Anbieter Ihrer Wahl. Wir empfehlen, Anschluss und WLAN nicht vom selben Anbieter zu beziehen.

Wie erreichen wir den Support?

Auf Deutsch, werktags über unser Ticketsystem.

Kosten und Start

Was kostet das?

Miete, Betrieb und Gerätetausch zahlen Sie monatlich, Gateway und Switch einmalig. Die Preise nennen wir Ihnen im Angebot.

Können wir mit einer Filiale anfangen?

Ja. Fragen Sie einen Pilot in einer Ihrer Filialen an.

Was ist Sponsored WiFi?

Ihre Bank bietet kostenloses WLAN an öffentlichen Orten Ihrer Region an, etwa am Marktplatz, im Vereinsheim, an der Haltestelle oder im Freibad. Jeder Besucher sieht beim Anmelden „Free WiFi von der Volksbank“. Es kostet einmalig 399 € je angebundenem Standort und 49 € im Monat je Router, netto zuzüglich Mehrwertsteuer. Mehr und einen Rechner finden Sie unter Sponsored WiFi.

Über Airfy

Welche Banken nutzen Airfy?

Hauptreferenz ist die Dortmunder Volksbank: Airfy betreibt dort das WLAN in mehr als 30 Filialen und Standorten. Insgesamt betreibt Airfy das WLAN in mehr als hundert Filialen und Standorten von Sparkassen, Volksbanken und Raiffeisenbanken.

Wer entwickelt die Technik?

Die Linux-basierte Firmware, die Cloud und den Betrieb entwickelt Airfy selbst. Der Gründer arbeitet seit 25 Jahren mit WLAN. Für Banken betreibt Airfy WLAN seit mehr als sieben Jahren.

Wer steht hinter dieser Website?

Anbieterin der Website ist die Airfy Inc. in Austin, USA. Ihr Vertragspartner für Gast- und Team-WLAN ist die AirZen Networks, Lda in Funchal, Portugal.

Lieber persönlich?

Fragen Sie ein Gespräch an. Oder gleich einen Pilot in einer Ihrer Filialen.